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![]() Oliver Schwartz: Communicating ComBOTS [vm 18.9.2007]um 14:18 | 25.09.2007
| Thema: Interview
![]() Oliver Gassner: Hallo Herr Schwartz! Oliver Schwartz: Hallo Herr Gassner! Oliver Gassner: Wären Sie son nett sich unseren Leserinnen und Lesern kurz vorzustellen und zu erzählen, was der "Head of Corporate Communications" der COMBOTS AG vorher gemacht hat? Oliver Schwartz: Ich leite bei der ComBOTS AG die Unternehmenskommunikation und bin seit mittlerweile 12 Jahren in der IT-Industrie. Stationen waren zum Beispiel PR-Manager bei 3Com, Palm oder U.S. Robotics oder auch VP Corporate Communications bei der ELSa AG. Nach mehreren Jahren in der WLAN-Branche (WeRoam, Gemtek Systems) bin ich 2004 als Director Communications zur WEB.DE AG gekommen, der heutigen ComBOTS AG. Oliver Gassner: Wie viele Leute sind da mit der Kommunikation beschäftigt? In welche Untergruppen unterteilt sich so etwas? Oliver Schwartz: Mit dem Verkauf unseres WEB.DE Portalgeschäfts an United Internet habe ich auch mein gesamtes Team mit überführt und baue seit März 2006 für ComBOTS eine neue Kommunikations-Infrastruktur auf. Aktuell sind wir im Headquarter zu dritt und werden unterstützt durch ein 5-köpfiges Team in unserer deutschen PR-Agentur und weitere Mitarbeiter bei diversen internationalen PR-Agenturen, da aber projektweise. Oliver Gassner: Das heißt es sind nicht bestimmte Leute einzelnen Zielgruppen (User, Investoren, Blogger, Presse, ...) zugeordnet sondern man setzt für jeden Fall ein Projekt auf? Oliver Schwartz: Unsere Kunden werden vom Bereich Customer Care betreut, die Investoren von unserem IR-Team. Die gesamte Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, aber auch Newsletter, Kooperationen, Sponsoring, Events und Promotions sind in dem Bereich Corporate Communications gebündelt. Eine klassische Marketingabteilung führen wir nicht. Unser Schwerpunkt liegt in der Markteinführungsphase klar auf die Ansprache über Medien und Multiplikatoren. Oliver Gassner: Wie sortiert man eigentlich so komplexe Kommunikationsziele auseinander: Sexy für Anleger sein und attraktiv für User gleichzeitig. Gibt es da keine Konflikte? Oliver Schwartz: Wir sehen das ganz nüchtern: Wir sind dann "sexy" für Anleger wenn wir attraktiv für User sind. Unser Aktienkurs ist deutlich unter unseren liquiden Mitteln, d.h. aktuell gibt es keine Vorschuss-Fantasie aber auch keine Kurs-Achterbahnfahrten. Erst einmal gilt es den Proof of Business Concept zu erbringen. Alle Kräfte sind gebündelt auf der Nutzerskalierung - hier in der Gewinnung aktiver Nutzer, die auch wieder ihren Beitrag zur viralen Verbreitung leisten. Björn Behrendt (hiogi.de): Mobile Antwortenum 14:12 | 18.09.2007
| Thema: Interview
Oliver Gassner: Hallo Björn! Bjoern Behrendt: Hallo Oliver Oliver Gassner: Stellst du dich unseren Leserinnen und Lesern bitte kurz vor? Was hast du vor hiogi.de gemacht? Bjoern Behrendt: Ich habe die letzten drei Jahre bei eBay gearbeitet und dort den Bereich Platform Solutions (Entwicklerprogramm, Mobilfunk, Logistik) verantwortet. Davor war ich Berater bei KPMG Consulting. Oliver Gassner: Wie ist das so bei eBay? Man hört ja von Ex-Mitarbeitern verschiedenes. Nicht ganz so kuschelig wie bei Google, oder? Bjoern Behrendt: Bei Google war ich zwar noch nicht aber es hat mir bei eBay in Dreilinden sehr gut gefallen: Ein junges, dynamisches Team, das auf hohem Niveau im amerikanischen Stil arbeitet. Ich bin dort jeden Morgen sehr gerne hingefahren aber in mir brannte halt der Wunsch mich selbständig zu machen... Oliver Gassner: Bei Firmen wie eBay oder beispielsweise Amazon frage ich mich, ob sie noch Antreiber der Innovation im Netz sind. Sind das nicht viel zu große Schlachtschiffe um noch agil zu sein? Bjoern Behrendt: Da gebe ich Dir in jedem Fall recht! Viele kleine und flexible Start-Ups machen den Großen vor, wie es geht und werden ab und an aus diesem Grunde ja auch aufgekauft. Aber große Organisationen mit komplexen Prozessen, wie die NASDAG Internet-Unternehmen auf Innovation und Schnelligkeit zu trimmen ist nicht einfach... da bleibt dann die Schnelligkeit auf der Strecke und sicherlich steht auch mehr auf dem Spiel. Manchmal muss man als alteingesessenes Internetunternehmen eben auch auf den weisen Spruch: "Never change a running system" zurück greifen und die Innovation anderen überlassen. Oliver Gassner: Ich habe ja langsam den Eindruck, dass auch Google zumindest technisch nicht mehr managebar ist. Aber das wird ja die mittelnahe Zukunft zeigen. - In "Wir nenne es Arbeit" wird skizziert, dass die Unzufriedenheit der Angestellten mit großen Firmen sie in die Angestellten in die Selbständigkeit treibt - das ist also bei dir nicht der Fall gewesen? Bjoern Behrendt: Nein, ich hatte bei eBay den absolut coolsten Job, den ich mir wünschen konnte - mit vielen Freiheiten - was sicherlich auch an dem exotisch/innovativen Thema Webservices und Systemintegration lag, denn über das eBay-Entwicklerprogramm wird von externen Entwicklern sehr innovative Software gebaut. Oliver Gassner: Was reizt dich am Unternehmertum? Bjoern Behrendt: Die grüne Wiese... ein Pflänzchen zu pflanzen und es wachsen zu sehen. Oliver Gassner: Sehr philosophisch ;) - Gut, kommen wir zu hiogi.de - was genau tut das und was tust du bei hiogi? Bjoern Behrendt: hiogi ist die bequemste und persönlichste Suchmöglichkeit auf dem Handy. Die Nutzer schicken ihre Fragen per SMS und die hiogi-Community antwortet im Web. Die Antworten werden dann in wenigen Minuten per SMS zurück gesendet. Wer also mal im Kaufhaus den aktuellen Preis bei eBay oder Amazon wissen möchte schickt einfach "FRAGE Wie teuer ist der DVD-Player gerade im Internet?" an die 84000. Eine SMS kostet derzeit 50 Cent. Ich bin bei der hiogi GmbH Geschäftsführer und verantworte den Business-Bereich. Den Technik-Bereich verantwortet hingegen mein Geschäftspartner Christoph. Schöne Beispiele für eine typische hiogi-Frage sind z.B. auch lokale Tipps: "FRAGE Wo gibt es die beste Curry-Wurst in Berlin?" :) Oliver Gassner: Ich muss ja zugeben, dass hiogi für Besserwisser und Netzrecherchefreaks wie mich genau das richtige ist. Gestern hab ich wegen hiogi gelernt was eine ehm, ich weiss es schon nicht mehr, jedenfalls was die Gradabweichung eines Kompasses in Düsseldorf zwischen geografischem und magnetischem Nordpol ist. Dominik Matyka, youmix.de: Von der Location bis zum Musikkauf und zum Event-Ticketum 11:00 | 11.09.2007
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![]() Oliver Gassner: Hallo Dominik. Dominik Matyka: Hi Oliver, haben wir es doch noch geschafft. :) Oliver Gassner: Würdest du dich unseren Leserinnen und Lesern bitte vorstellen? Was du so vor youmix.de gemacht hast? Dominik Matyka: Sehr gerne. Mein Name ist Dominik Matyka, bin 24 Jahre jung. Habe in Wien und London BWL mit Fokus Innovations- und Technologiemanagement studiert und 2005 abgeschlossen. Danach meine Promotion an der HSG am MCM (media- and communication) - Lehrstuhl begonnen...immer noch dran...:) Zwischenzeitlich hat es mich mit ein paar Freunden in eine Marketingunternehmung verschlagen (erste richtige Gründung :) ), aus der ich dann letztes Jahr ausgestiegen bin... Danach habe ich nebst/kurz davor/kurz danach eine kleine Beteiligungsgesellschaft gegründet und in das eine oder andere Startup investiert bzw. dieses mitbegründet.... Mehr gibt es eigentlich nicht zu sagen... :) Oliver Gassner: Hältst Du es für eine gute Idee Leute in vier Jahren durch ein Studium zu schleusen? Für mich klingt das mehr nach Schule als nach dem, was ich unter einer Universität verstehe. Dominik Matyka: Huh, habe sogar nur drei Jahre studiert, da ich "sehr" fleißig war; andere würden sagen verrückt, da ich ziemlich viele Vorlesungen pro Semester absolviert habe... Oliver Gassner: Ist das nicht Scheuklappe pur? Nur an der Studienordnung entlang? Dominik Matyka: Ich persönlich halte es für eine gute Sache, sofern der Student einem gewissen Rahmenprogramm unterworfen ist... Oliver Gassner: Also du hast schon mal in die Nachbarschaft geschaut? Dominik Matyka: Wichtig ist vor allem, dass die intrinsische Motivation besteht, immer neues Wissen aufsaugen zu wollen, dann kommen die Scheine (Universitätsscheine) von alleine und die Zeit vergeht wie im Flug... Was konkret meinst du mit Nachbarschaft? Oliver Gassner: Andere Disziplinen. Sachen, die nicht in Scheine umzubauen sind. Wissensdurst haben auch Leute die ein paar Semester mehr brauchen. *g* Die machen nur nicht immer Kram der auf dem Plan steht. Dominik Matyka: Das ist wohl richtig! :) Oliver Gassner: Und die Startups in die du investiert hast - wie geht es denen? Stephanie Staar (netmoms.de): Mütter im lokal und im Netzum 20:48 | 29.08.2007
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![]() Oliver Gassner: Hallo Steffi. Stephanie Staar : Hallo Oliver! Oliver Gassner: Erzählst du unseren Leserinnen und Lesern kurz, wer du bist, was du vorher gemacht hast und was deine Aufgabe bei den Netmoms ist? Stephanie Staar : Ich war zunächst für einige Jahre bei McKinsey in der Medienberatung tätig, bin dann zu arvato/Bertelsmann gewechselt und bin seit Anfang des Jahres im Internet aktiv. Ich habe zunächst einige Start Ups bzgl. Finanzierung und Business Plan beraten, ehe ich mich dann mit NetMoms selbständig gemacht habe. NetMoms habe ich gemeinsam mit Jens Echterling und Tanja Waldeck gegründet und bin - gemeinsam mit Jens - verantwortlich für das Produkt. Oliver Gassner: Wie war das so bei McKinsey? Die Berater von da kommen ja eher in Nebensätzen vor und meist in unfreundlichen Zusammenhängen wie Jobabbau oder 'da kommt einer weiß alles besser'. Stephanie Staar : Das habe ich so nicht erlebt - ich persönlich habe eher an Projekten mitgearbeitet, in denen neue Einheiten geschaffen wurden oder auch neue Produktideen entwickelt und umgesetzt wurden - insofern hat mir die Zeit sehr viel Spaß gemacht. Oliver Gassner: D.h. du warst nicht im direkten Stephanie Staar : Jeder Berater hat direkten Klientenkontakt! Also, doch, natürlich war ich das. Aber diese stereotypen Aussagen über Berater entsprechen halt nicht der Praxis. Ossi Urchs: Über Angst und Neophilie, die Rettung der Welt und die nächsten fünf Jahre im Netzum 16:54 | 31.07.2007
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![]() Oliver Gassner: Hallo Ossi! Ossi Urchs: Hi Oliver Oliver Gassner: Würdest du dich den drei vier Leuten unter unseren Leserinnen und Lesern, die dich nicht kennen, kurz vorstellen? Ossi Urchs: Wie du meinst: Ossi Urchs, vormals TV-Regisseur, nun schon seit Anfang der 90er-Jahre Internet-Berater, hat alle Auf und Abs der Branche mit erlebt und freut sich, dass die Depression wieder einer realistischeren Betrachtung des Internets Platz gemacht hat und mit der Reife der Nutzer und des Mediums langsam auch sein "wahrer Charakter" als INTERAKTIVES Massenmedium sichtbar wird. Oliver Gassner: Dir wird ja häufiger der Beiname 'Internet-Guru' verpasst. Ist das angenehm und braucht das Internet Gurus? Ossi Urchs: Je nun: Guru heißt auf Sanskrit einfach "Lehrer". Wenn ich den Leuten etwas über das Internet beibringen oder näher bringen kann - dann ist der Guru schon OK. Oliver Gassner: Ist das Netz denn so erklärungsbedürftig? Ossi Urchs: Das Netz nicht, die Nutzer schon. So ist das immer bei wirklich neuen Medien: man braucht eine Weile um ihr wirkliches Potential zu verstehen. Oliver Gassner: Das heißt das Netz ist gar nicht so sehr ein technisches Phänomen denn ein soziales? Stephan Seyboth (CTO, yieeha.de): Social Winning und die Technikum 12:11 | 31.05.2007
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![]() [So arbeitet ein CTO 2.0: Stephan Seyboth] Oliver Gassner: Hallo, Stephan! Stephan Seyboth: Moin Oliver Oliver Gassner: Würdest du dich unseren Leserinnen und Lesern kurz vorstellen? Also: Wer du bist, was du vor yieeha.de gemacht hast und so ;) Stephan Seyboth: Gerne: Beruflich wollte ich eigentlich immer in die Hirn- und Bewusstseins-Forschung. Computer und Internet waren anfangs eher ein Hobby. Ende der 90er hat es mich dann doch gepackt und ich bin bei zwei Linux-Firmen gelandet. Danach habe ich dann Informatik (wen wundert's ;) ) in München, Bombay und Princeton studiert. Parallel dazu habe ich bei einem VC in München gearbeitet, wo ich auch Philipp (einen meiner Mitgründer bei yieeha) kennen gelernt habe. Letzten Winter habe ich mein Studium abgeschlossen, seitdem konzentriere ich mich voll auf yieeha. Wenn ich nicht am Rechner sitze und es die Zeit erlaubt, reise ich um die Welt. Oliver Gassner: Hirnforschung ist schon mal sympathisch. Wie ist das: In Bombay Informatik studieren? Stephan Seyboth: Ja, Hirnforschung finde ich nach wie vor sehr interessant. Leider bleibt mir keine Zeit, mich wirklich damit zu beschäftigen. Die neun Monate Indien waren sehr spannend. Man muss sich an einiges gewöhnen und an manches gewöhnt man sich als Europäer nie. Trotzdem war es IMO eines der spannendsten Länder, die ich besucht habe. Das IIT Bombay, an dem ich studiert habe, ist eine sehr gute Uni. Meine indischen Kommilitonen waren alle sehr motiviert. Eigentlich schon kompetitiv ;) Das kann man von deutschen Unis leider eher weniger sagen, wobei mir die TU München da auch gut gefallen hat. Jedenfalls war es interessant, den ganzen Boom-Nation und IT-Outsourcing Hype mal vor Ort zu erleben. Wobei die meisten guten indischen Ingenieure eh (noch) in die USA gehen. Oliver Gassner: An was gewöhnt man sich nie? Stephan Seyboth: In Indien ist alles sehr laut und bunt, man hat eigentlich nie Ruhe. Ansonsten ist es eher eine recht andere Denkweise was z.B. den Umgang mit Armut oder den Stellenwert der Familie angeht. Das geht ganz tief und da sind wir einfach anders geprägt. Dafür fallen einem viele Dinge auf, die man ansonsten nie an sich selbst in Frage gestellt hätte. Stephan Seyboth: Was ich z.B. sehr lehrreich fand, war die unterschiedliche Definition der Familie. Bei uns ist die Familie ja recht eng gefasst. In Indien gehören nicht nur die entferntesten Cousins und Cousinen sondern auch gute Freunde dazu. Außerdem geht die Familie über alles. Wenn jemand zur Familie gehört, wird er bedingungslos unterstützt. Das hat was. Oliver Gassner: Hast du da ein Beispiel? Stephan Seyboth: Na ja, in meinem konkreten Fall hat sich das z.B. so geäußert, dass jeder in jeder Stadt Verwandte hatte, bei denen ich hätte unterkommen können und die mir die Stadt gezeigt hätten. Stephan Seyboth: Als Europäer wusste ich anfangs nicht, ob man solche Angebote auch tatsächlich annehmen kann. Hier wird so was ja oft schnell dahin gesagt. Aber man kann. Und sogar im Gegenteil: Wenn man das Angebot nicht annimmt, sind viele oft enttäuscht Oliver Gassner: Na ja, ich versuch das auch hier nicht einfach so zu sagen. Stephan Seyboth: In Indien waren das aber wildfremde Leute, die mich nie vorher gesehen hatten. Oliver Gassner: Oh. Ok Stephan Seyboth: Das ich von einem Familienmitglied im weiteren Sinne empfohlen wurde hat schon gereicht ;) Oliver Gassner: Yieeha.de ist ja nicht ganz einfach zu verstehen. Was ist yieeha? Christine Stumpf (weblin/zweitgeist): Menschliche Präsenz in globalen Dörfernum 17:47 | 24.05.2007
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![]() Oliver Gassner/OliverG: Hallo Christine. Christine Stumpf/Interaktivistin: Hallo Oliver Oliver Gassner: Kannst du dich unseren Leserinnen und Lesern bitte kurz vorstellen? Christine Stumpf: Mein Name ist Christine Stumpf. Ich bin eine der Gründerinnen von Zweitgeist/weblin.Oliver Gassner: Was hast du vorher gemacht? Christine Stumpf: vorher habe ich 5 Jahre in Karlsruhe bei der bluehands GmbH gearbeitet. Individuelle Softwareprojekte Oliver Gassner: Aber Internetsachen, oder querbeet? Christine Stumpf: Querbeet, viele Internetsachen waren dabei. bluehands hat schon sehr früh, 2003 ein Projekt für Eon gemacht, heute nennt man es Ajax Oliver Gassner: Und was bist du 'von Hause aus'? Informatikerin? Wirtschaftsinformatikerin? Designerin? Christine Stumpf: Ich habe Wirtschaftsmathematik und angewandte Kulturwissenschaften studiert, im Lauf der Jahre habe auch viel HTML und Design gemacht. Je kleiner die Firma desto flexibler muss man sein Oliver Gassner: Hat das Netz eine Kultur? Christine Stumpf: das Netz hat viele Kulturen und jede Gruppe lebt quasi in der eigenen Welt. Gamer, Blogger, Online-Shopper Oliver Gassner: Und die sind nicht quer vernetzt? Haben wir viele globale Dörfer? Statt einem? Alban Nikolai Herbst: Marx für Marsianer, literarisch Bloggen mit Adorno und Bion, das Politische des Privatenum 17:16 | 18.05.2007
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[Offenlegung: Ich habe vor ein paar Jahren Alban Nikolai Herbst durch sein Blog bei freenet kennen gelernt und seitdem auch einige Male getroffen. Ich hatte ihm 2004 den Übergang zu dem flexibleren twoday.net empfohlen (da er eine komfortablere Blog-Umgebung gesucht hatte) und vermittelt, dass Knallgrau, der Betreiber von Twoday, ihm einen Profi-Account kostenlos zur Verfügung stellt. Geld war da nicht im Spiel. ANH bloggt -wie einige andere Journalisten und Autoren auch- bei der Buchmesse im von mir initiierten Literaturwelt-Blog mit und erhält Spesen und Honorare für seine Beiträge.] Oliver Gassner: Hallo Alban.Alban Nikolai Herbst : Guten Morgen, Oliver. Oliver Gassner: Würdest Du Dich denjenigen unserer Leserinnen und Lesern, die Dich nicht kennen, bitte kurz vorstellen? Alban Nikolai Herbst : Hm, die beste Vorstellung dürfte meine Website www.albannikolaiherbst.de sein - aber es genügt vielleicht zu sagen, daß ich Schriftsteller bin. Oliver Gassner: Zum Rest kommen wir ohnehin ;) Alban Nikolai Herbst : lacht. Oliver Gassner: Manche würden ja einiges, was du schreibst als "Science Fiction" oder zumindest "phantastische Literatur" bezeichnen. Ist das nicht eine Gattung, mit der man es sich in Deutschland - oder gar Europa - besonders schwer macht? Alban Nikolai Herbst : In jeder Hinsicht. Bei den Lesern, weil sie unter SF und phantastischer Literatur meist U-Literatur erwarten, im Betrieb, weil SF/phantastische Literatur dem Bürgertum in Deutschland als äh-bä! gilt. Oliver Gassner: Warum ist das eigentlich so? Wo die Vorbilder - sagen wir mal: Morus und Poe - durchaus aus der literarischen E-Ecke kommen? Alban Nikolai Herbst : (Ausnahmen werden im Literaturbetrieb dann zugelassen, wenn sie außerhalb des deutschen Sprachraums entstehen - etwa von Pynchon, Lem sowieso undsoweiter) Ich denke, daß das etwas mit dem Futurismus zu tun hat und daß sich Autoren, die utopische Sujets hatten, meist am Hitlerfaschismus die Hände schmutzig gemacht haben. Das ist ein Trauma, das nach dem Krieg vom sog. Realismus weidlich genutzt worden ist. Die Folgen sind bis heute spürbar. Des weiteren haben phantastische Sujets oft eine Neigung zum Ästhetizismus, für den ganz Ähnliches gilt. Literatur sollte der gesellschaftlichen Entwicklung dienen ? das wird gefordert. Hier wirkt ein Auftrag der Aufklärung. Oliver Gassner: Nun ja, aber Leute wie Hans Dominik waren ja auch nicht der E-Literatur zugerechnet, und ob man Thea von Harbou oder Kurd Lasswitz dahin sortiert hätte, ist doch auch fraglich. War Phantastik in Deutschland jemals "E"? Alexander Hüsing (deutsche-startups.de): Von Engeln und Entwicklernum 12:04 | 15.05.2007
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Oliver Gassner: Hi, Alex, erzählst Du uns, was du so machst und warum Du Dich für deutsche Startups interessierst und darüber bloggst?Alexander Hüsing : Ich bin seit sieben Jahren Journalist und seitdem beschäftige ich mich beruflich mit dem Internet. Angefangen habe ich meine Laufbahn beim kressreport in Heidelberg. Nach dem Volontariat war ich drei Jahre Redakteur bei kress. In den letzten vier Jahren war ich freier Journalist und habe unter anderem für den kressreport, mediummagazin, n-tv.de und Unicum geschrieben. Seit Mai bin ich nun Chefredakteur von "deutsche-startups.de" und berichte über die deutsche Internet-Gründerszene. Das Thema hat mich schon immer fasziniert und im Grunde habe ich seit 2000 immer wieder über neue, spannende Unternehmen berichtet. Oliver Gassner : Wie finanziert sich deutsche-startups.de? Alexander Hüsing : "deutsche-startups.de" finanziert sich über Werbung (Banner etc), Sponsoren und eine kostenpflichtige Stellenbörse. Oliver Gassner : Die Sponsoren sind der EFF (also: die Samwers) und Webnews? Alexander Hüsing : Nein. Der EFF und Holtzbrinck sind die Investoren. Stefan Vosskötter von Webnews ist der Geschäftsführer von DS Media, dem Unternehmen hinter "deutsche-startups.de". Es kann natürlich sein, dass EFF oder Holtzbrinck auch als Sponsoren einer Rubrik auftauchen, generell können aber alle Unternehmen bei "deutsche-startups.de" werben. Oliver Gassner : D.h. deutsche-startups.de ist ein rein journalistisches Produkt und kein PR-Produkt im Kontext EFF und Webnews? Philipp und Stefan: joinR - Social Webpage Networkum 18:38 | 24.04.2007
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[Foto folgt ;)] Oliver Gassner: Hallo Philipp! Philipp Götzinger: Moin Philipp Götzinger: Wie geht?s? Oliver Gassner: bestens ;) noch etwas schlapp. Von Republica, 3 Vorträgen und dann Barcamp ;) Und jetzt der ungewohnte Sport. Oliver Gassner: Erzählst du unseren Lesern bitte, wer du bist, 'woher du kommst' (geographisch und fachlich) und was du vor Joinr so gemacht hast? Philipp Götzinger: Mom, mal n kurzer Zwischenruf :D Darf der Stefan auch mitquatschen? Oliver Gassner: logo zieh ihn rein. Philipp Götzinger: Ja, das hab ich mitgekriegt :D Philipp Götzinger: Geiles Projekt Oliver Gassner: danke. Philipp Götzinger: Ich drück euch auf jedenfalls meine (dünnen) Daumen :P Stefan Pflaum : :) Stefan Pflaum : Halli hallo Oliver Gassner: Hallo, Stefan ;) Oliver Gassner: Also neu: Erzählt Ihr unseren Lesern bitte, wer Ihr seid, 'woher Ihr kommt' (geographisch und fachlich) und was Ihr vor Joinr so gemacht habt? Philipp Götzinger: Dann fang ich mal an... Stefan Pflaum : is there a life before joinr? Oliver Gassner: ;) Stefan Pflaum : :P Philipp Götzinger: Also, mein Name ist Philipp, bin 20 Jahre jung und komme aus Düsseldorf/Neuss. Vor joinR hab ich mit Stefan ein paar kleinere Spaß-Projekte gemacht (die übliche Story von zwei Jugendlichen, die für den Bäcker, Metzger um die Ecke eine Website machen) - Mach das Spaß weg :D Oliver Gassner: Philipp: Waren da auch wirklich eigene Projkete dabei oder nur Aufträge?
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![]() Even if he hate to disappoint... Oliver Schwartz: Communicating ComBOTS [vm 18.9.2007] Björn Behrendt (hiogi.de): Mobile Antworten Dominik Matyka, youmix.de: Von der Location bis zum Musikkauf und zum Event-Ticket David und Andreas von youop.de: Fertigpizzas und ihre Verknüpfung mit dem besten Biergarten Münchens Stephanie Staar (netmoms.de): Mütter im lokal und im Netz Ossi Urchs: Über Angst und Neophilie, die Rettung der Welt und die nächsten fünf Jahre im Netz
![]() Nun ja, im Impressum der Readersedition dürften Sie da fündig werden, nicht? [oliverg] Bitte um e-mail und Tel Nr.von Dr. Maier ... [Witzeling Franz] Mich auch ;) ... [oliver gassner] Du verwechselst mich mit Oliver Samwer ;) ... [oliverg] Mich würde mal interessieren wie das mit der Vermarktung mittlerweile geklappt hat. [tatti] Yep, wie bei manchen davon. Bzw. Modelle, die erwünschtes Verhalten auf Benefitanteile abbilden. Ich... [oliver gassner] @ Nun ja, dass local das next big thing ist, das wusste man seit dem Crash ;) ... [Gleb Tritus] Nun ja, dass local das next big thing ist, das wusste man seit dem Crash ;) ... [Oliver G]
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